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B E G R I F F E - Erklärungen für Zutrittskontrolle
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Badge
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Antwort: Ein Badge ist ein Ausweis, der zur Identifikation einer Person herangezogen wird. Badge weisen in der Regel die Grösse einer Kreditkarte (85x54mm) auf. Sie sind mit physikalischen Merkmalen versehen, welche mit einem Leser ausgelesen werden können.
Die vielseitigsten, sichersten und komfortabelsten Badge sind die sogenannten "Berührungslos-Ausweise".
Einige Berührungslosbadge können auch als Multifunktions-Karten (Zutritt, Zeit, Kaffeeautomat etc.) genutzt werden.
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Bereichswechselkontrolle
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Antwort: Unter Bereichswechselkontrolle verstehen wir, dass jede Person vom System einem Bereich zugeordnet wird und anhand seiner Zutrittsbuchungen laufend aktualisiert wird. Das System weiss also dauernd wer sich wo aufhält.
Damit kann, bei entsprechenden baulichen Voraussetzungen (Vereinzelung), verhindert werden, dass mehrere Personen mit demselben Ausweis eintreten.
Oft hört man in diesem Zusammenhang auch den Begriff AntiPassBack (APB).
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Bilanzierung
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Antwort: Die Bilanzierung wird geführt indem beim Ein- und beim Austreten in die entsprechende Raumzone gebucht wird. Um
eine verlässliche Angabe zu erhalten, wer sich aktuell in der Raumzone aufhält, wird die Personen-Vereinzelung vorausgesetzt.
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Identifikation
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Antwort: Die Identifikation ist ein Schlüsselelement der Zutrittskontrolle. Sie erfolgt in der Regel nach einer der aufgeführten Arten:
1. Die Person weist sich mit einem Badge aus. Dabei ist jedoch nicht immer sichergestellt, dass der verwendete Ausweis auch zur Person gehört, die ihn vorweist.
2. Die Person weist sich mit einer Information (geistiger Code), in der Regel einem PIN-Code, aus. Auch diese Information lässt sich auf andere Personen übertragen bzw. kann von anderen Personen spioniert werden.
3. Die Person weist sich mit einem biometrischen Merkmal aus. Bei entsprechendem Verfahren ist hier sichergestellt, dass es sich um die entsprechende Person handelt.
Zur Erhöhung der Sicherheit wird oft auch die Kombination von Badge und PIN-Code verwendet. Der Badge alleine
wird in diesem Fall die Türe nicht öffnen.
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Mehrpersonen-Zutritt
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Antwort: Wenn Bereich mit erhöhter Sicherheit nicht von einzelnen Personen betreten werden dürfen, so muss darf das System den Zutritt nur gewähren, wenn 2 oder mehr berechtigte Personen am Leser buchen.
Dies kann zusätzlich verschärft werden, indem festgelegt wird, dass unter den Personen mindestens ein „Master“ eingebucht sein muss. Somit ist es nicht möglich, dass zwei „Slave“ Zugang erhalten.
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Leser
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Antwort: Wir unterscheiden zwischen Durchzugslesern, Einstecklesern, Einzugsleser und Berührungsloslesern.
Beim Durchzugsleser wird der Badge manuell von einer Führung geleitet am Lesekopf vorbeigeführt. Die Durchzugsgeschwindigkeit kann sich negativ auf die Lesung auswirken.
Beim Einsteckleser wird der Badge bis zum Anschlag in den Leser eingeführt. Oft erfolgt die Lesung beim Herausziehen des Badge, da der Ausweis dann genauer positioniert und regelmässiger am Leserkopf vorbeigeführt wird.
Beim Einzugsleser wird der Badge automatisch eingezogen. Deshalb spricht man auch vom Motorleser. Der Motor bewegt die Karte gut positioniert und in der richtigen Geschwindigkeit am Lesekopf vorbei. Beim Einzugsleser kann der Ausweis z.B. nach Ablauf der Gültigkeit eingezogen werden.
Der Berührungslosleser bietet den höchsten Komfort, da er dem Leser auf Distanz präsentiert wird. Die Lesedistanz hängt von verschieden Einflussfaktoren ab. kann aber von einigen Millimeter bis gegen einen Meter betragen.
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Online-Zutritt
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Antwort: Unter einem online-Zutrittsystem versteht man, dass die einzelnen Anlageteile von der Zentrale bis zum Leser in ständiger Verbindung miteinander sind. Werden für einen Ausweis/eine Person die Zutrittsrechte verändert, so gelangen die neuen Rechte automatisch und innert kürzester Zeit zu den Anlageteile. Türen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen, Türen welche in Steuerungen integriert werden oder oft bzw. von vielen Personen begangen werden, sind typische online-Türen. Beispiele: Aussenhaut, IT, Buchhaltung, Entwicklung, Labor etc.
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Offline-Zutritt
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Antwort: Unter einem offline-Zutrittsystem versteht man, dass die Leser, Beschläge oder Zylinder nicht mit der Zentrale in Verbindung stehen. Werden für einen Ausweis/eine Person die Zutrittsrechte verändert, so gelangen die neuen Rechte nicht automatisch zu den offline-Komponenten (Leser, Beschläge oder Zylinder). Die neuen Rechte müssen zu den offline-Komponenten gebracht werden. Dies erfolgt in der Regel mittels Handprogrammiergeräten oder indem die Rechte für die offline-Komponenten in den Badge geschrieben werden. Türen mit geringen Sicherheitsanforderungen (keine Überwachung, Alarmierung) oder Türen welche wenig bzw. von wenig Personen begangen werden, sind typische offline-Türen. Beispiele: Archiv, Büros, evt. technische Räume.
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Personen-Vereinzelung
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Antwort: Das System prüft, ob es sich um eine einzelne Person oder um mehrere Personen handelt.
In der Regel handelt es sich hierbei um elektromechanische Einrichtungen wie Drehkreuze. Aber es gibt nun auch eine Lösung auf Basis von Bildverarbeitung.
Die Personenvereinzelung ist Voraussetzung für die Bereichswechselkontrolle.
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PIN
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Antwort: PIN ist eine Abkürzung und bedeutet "Persönliche Identifikations-Nummer".
Der PIN gilt als geistiger Code. Der Ausweis als physikalischer Code. Die Kombination beider erhöht die Sicherheit.
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Schleuse
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Antwort: Die Schleuse verlängert den Fluchtweg dadurch, dass zwei oder mehr Türen in Fluchtrichtung gegenseitig verriegelt sind.
Es kann zur gleichen Zeit nur eine der verriegelten Türen offen sein.
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Zutrittswiederholsperre
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Antwort: Damit kann verhindert werden, dass mit demselben Ausweis gleichzeitig/kurzfristig mehrere Personen eintreten können.
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